Jim Staley´s Blog - Januar 2016:

Hier berichtet Jim Staley über seine Reise, eine Reise heraus aus seinem Gefängnis. Nicht nur heraus aus seinem physischen Gefängnis indem er sich gerade befindet, sondern auch heraus aus seinem persönlichen Gefängnis.

MEIN REISEBLOG von JIM STALEY, vom 25.01.2016

Als ich ins Gefängnis kam, wußte ich, dass viele von euch zurückgelassen wurden mit dem Gefühl, verloren und verwirrt zu sein, vielleicht sogar verlassen. Eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, was ihr gefühlt haben müsst. Ich selbst habe immer noch Tage, an denen ich mich wundere, wie in aller Welt ich mich selbst an diesen Ort gebracht habe, an dem ich nun heute bin.

 

Durch "das System" zu fallen ist nichts, was ich jemals angestrebt habe mitzuerleben und es ist etwas, das ich nicht einmal meinem schlimmsten Feind wünschen würde. Nach 5 Jahren explosivem internationalen Wachstum, einem fast fertiggestellten Fernsehstudio, und dem darauf hinarbeiten die Torah zu den Nationen zu bringen, mußte ich mich selbst fragen: "Vater, warum um in aller Welt bringst du das alles zum Stoppen?"

 

Es dauerte Monate, nachdem ich hier angekommen war, bis ich verstehen konnte was für einen brillianten Schachzug er gemacht hatte. Das war nicht Jahweh der sich von mir abwendete! Er wendete mir sein Angesicht zu. Ich stand Auge in Auge mit meinem Schöpfer und er hatte mir etwas zu sagen.

 

Er stellte mich auf die Waage für die nächste Stufe des Dienens und ich hatte das Gewicht unterschritten. Ich brauchte eine Kalibrierung. Wie viele Männer Gottes vorher, würde ich das Privileg erhalten in dem privatesten und übernatürlich-geladensten Trainingscamp, dass du dir vorstellen kannst, zu sein, um die größten Segnungen meines ganzen Lebens zu erhalten. Und diese Segnungen von denen ich nicht einmal wußte, dass ich sie verpaßte, würden der Schlüssel zu allem weiteren sein.

 

Gold findet man nur in den dunkelsten Untiefen der Berge und Diamanten werden nur unter extremem vulkanischem Druck gemacht. Jetzt verstehe ich, warum vieles von dem was in der Bibel geschrieben steht, von denen geschrieben wurde die ins Gefängnis geworfen wurden. Joseph mußte ins Gefängnis gehen, weil er als unqualifiziert befunden wurde. Gefängnis würde das Training sein, dass ihn letztendlich zu seiner Bestimmung führen würde.

 

Wenn ich vorher gewußt hätte was ich jetzt weiss, hätte ich keine einzige Träne vergossen. Ich dachte, ich hätte die Macht Gottes außerhalb von diesem Platz erlebt. Aber es würde nur hier möglich sein, über die wahre Macht und den wahren Schlüssel Freiheit zu lernen und sie zu erleben. Das ist wahrhaftig die beste Sache die mir, meiner Familie und PFT jemals zugestoßen ist. In den ersten 90 Tagen, wurde ich von jedem persönlichen Gefängnis befreit, von dem ich nicht einmal wußte dass es existiert, und meine Erweckung sprudelte hervor wie nichts was ich je gesehen habe.

 

Hast du dich jemals gefühlt als wärest du in deinem eigenen, persönlichen Gefängnis? Hast du jemals gefühlt, dass die Reise "nach Hause" einfach so lang ist, dass du nicht sicher bist ob du es letztendlich packst? Willkommen in meiner neuen Welt, wo Glaube Berge trifft und jeder versucht den anderen zu bewegen. Wie eine Raupe damit kämpft, ihre Zukunft zu finden, wurde mein ganzes Leben in einen Cocon gewickelt und verschlossen in einem Berg, das Gefängnis genannt wird. In diesem 'Glauben-gegen-Berge-Kräftemessen', habe ich wirklich Freiheit gefunden und ich bete dafür, dass, wenn du mich auf diesem neuen Weg begleitest, du genauso Freiheit finden wirst von deinem eigenen persönlichen Gefängnisberg.

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S.L.O.W. (LANGSAM) von JIM STALEY, vom 27.01.2016

Seit Jahren haben mir Leute gesagt, dass ich langsam machen soll, öfter mal ausruhen. Das Problem bei jemandem wie mir ist, dass ich nur einen Gang habe und dass ist der sechste Gang. Vollgas geben. Ich gab zu, dass ich langsamer machen müsste, aber wußte nicht recht wie das aussehen könnte. Nun, jetzt weiss ich es. Ich habe es kapiert. Ich habe nicht einfach nur langsamer gemacht. Ich bin bei einem Boxenstop, bekomme neue Reifen, einen Ölwechsel und werde aufgemotzt wie niemals zuvor. Ich habe jetzt keine Wahl mit dem Langsam machen. In seiner Liebe, zeigt er mir wie das in der Realität aussieht.

 

Der Vater hat eine seltsame Art seinen Weg mit uns zu gehen wenn wir seine Stimme nicht hören, oder auch wenn wir sie hören und dann meinen zu wissen was wir tun sollen. Ich wollte immer seinen Willen tun. Ich wollte mich immer seinem Weg unterwerfen und es macht mir auch nichts aus wenn ich falsch liege. Letztendlich blüht ein erstgeborener Perfektionist erst richtig auf, wenn er merkt, dass er falsch lag, weil er darin eine weitere Chance sieht, noch perfekter zu werden, nachdem er das Problem beseitigt hat!

 

Als ich hier her kam wurde das Thema des Langsam-machens, dass mir so lange gefolgt ist, bei jeder Bewegung ins Gesicht geschleudert. Ich lief durch die Gegend und die Leute fragten mich, wo ich so schnell hin wollte. Ein Typ sagte sogar: "Du läufst als würdest du zu spät zu einer Verabredung kommen! Bruder, du bist nun im Gefängnis, mach langsam." Ich stoppte und schaute hoch als ich merkte was er sagte. Dann musste ich grinsen, weil ich die selbe Sache seit Jahren hörte. Dennoch ging ich an diesem Tag wahrscheinlich in der selben Geschwindigkeit weiter, in der ich unterwegs war.

 

Die nächste Woche trat ich mit großem Bedenken einer Basketballmannschaft bei, weil ich seit über 15 Jahren nicht mehr gespielt hatte. Ich wußte, ich war nicht in Form. Aber ich wußte nicht wie sehr ich außer Form war, bis ich zu spielen anfing. Bedauerlicherweise für meinen Körper, begann ich da mit dem Spielen, wo ich vor 15 Jahren aufgehört hatte, raste im Hof hin und her. Ich wusste dass meine Lungen nicht gerettet waren, als sie mich während der ersten 5 Minuten verfluchten. Zur Halbzeit kam der Trainer unseres Teams herüber und sagte: "Prediger (das ist mein Gefängnis Spitzname), du musst langsam machen. Du bist schneller als die meisten der Jungs hier, aber wenn du nicht langsam machst, wirst du es nicht durch die zweite Hälfte schaffen." Hmmm, die prophetischen Alarmglocken läuteten über den ganzen Platz in meinem Geist.

 

Diesen Abend, ich ging zurück zu meinem Schlafsaal während ich mit einem anderen Teamkollegen über das Spiel sprach, rannte ich in einen sehr großen, dunkelhäutigen Mann, der mich anstieß und fragte, ob ich ihn überrennen wolle. Ich sagte schnell: "Nein", in dem Versuch mein Leben von dem in seinen Augen schwebenden Todesurteil zu retten. Er sagte mir, dass ich besser aufpassen, schauen wo ich hinlaufe und langsam machen solle. Ich ging zurück zu meiner Schlafkoje, legte mich hin und dachte über diesen Moment nach. Hier war es wieder. Ich war nicht mal für 2 Wochen hier und Gott sprach zu mir ein halbes dutzend mal, indem er immer noch versuchte, mich dazu zu bringen langsam zu machen.

 

Es war klar, dass sich etwas ändern musste. Spät am Abend während dem Gebet, gab mir der Vater ein Acronym: S.L.O.W. Mach langsam! (Slow down), Hör zu! (Listen), Beobachte! (Observe) und Warte! (Wait). Es ist Zeit einen Schritt langsamer zu gehen. Ich bin keine 20 mehr. Ich muss mehr zuhören, anderen zuhören, die ganze Zeit bis sie zuende geredet haben. Dem Geist intensiver zuhören. Ich muss mehr darauf achten, was um mich herum, in mir und durch mich geschieht. Langsam zu machen, macht dies unendlich leichter. Letztendlich muss ich warten. Das war das Schwierigste.

 

Ich bin ein Macher. Ich repariere Dinge. Ich blühe auf im Chaos. Ich renne in die Schlacht. Ich bin ein Reaktor und manchmal ein Nuklear Reaktor. Ist irgend jemand von euch da draußen auch so? Warten ist nicht in meiner DNA. Wenn ein Problem auftritt, schätze ich es schnell ein und erstelle einen Plan und gehe weiter nach Plan. Die ganze Zeit über sitzt der Vater an der Straßenseite und wartet geduldig auf mich, dass ich umdrehe und ihn frage, ob er mitfahren möchte. Ja, da ist er, genau da wo ich ihn aus dem Auto habe aussteigen lassen. Ich musste lernen auf den Vater zu warten, damit er es richtet, repariert, eine Lösung findet, mit der Person verhandelt die mir unangenehm ist. Nichts von alledem war etwas, das ich zu tun gewöhnt war. Ich bin wie Bob der Baumeister: Zeig mir ein Bild und ich werde es bauen. Pläne? Welche Pläne? Entwürfe? Die dauern zu lange! Ich habe ein Bild! Es kann nicht viel schwieriger sein als ein Puzzle! Hier sind die Teile, da ist das Bild. Jetzt lass mich alleine und lass mich dieses Ding zusammenbauen.

 

Psalm 127,1 sagt: "Wenn der Herr nicht das Haus baut, dann arbeiten umsonst, die daran bauen."

 

Ich begann die Frage zu stellen: "War meine Arbeit umsonst? War ich so schnell dass ich eine Abzweigung verpasst habe?" Die ernüchternde Antwort begann einzusinken. Es war Zeit langsam zu machen. Es war Zeit zuzugeben, dass er mich aus dem Rennen genommen hat, weil ich es nicht durch die zweite Halbzeit schaffen würde, in dem Zustand in dem ich war. Ich war nicht in der Form, so schnell über diese Strecke zu gehen. Ich war weder vorbereitet noch qualifiziert. Ich war Gott zuvorgekommen, bei der nächsten Etappe des Rennens und war dabei, einen zweiten Anbau an das Haus hinzuzufügen, das ich nach dem Bild das er mir gezeigt hatte, baute. Ich machte bedenkliche Fehler, in dem Eifer die Nationen zu erreichen und meinem Vater zu gefallen und ich sah es nicht. Selbst in der Firma wo ich all die Jahre vorher arbeitete war es so. In meinem Eifer erfolgreich zu sein und meinen Kunden zu helfen aus Langzeitprodukten herauszukommen, stoppte ich nicht lange genug, um wenigstens darüber nachzudenken eine Hintergrundrecherche über den Besitzer zu machen oder sicher zu stellen, ob das Produkt das ich verkaufte im Staate Missouri "koscher" war. Und wieder einmal endete das, was ich für ein großartiges Produkt für meine Kunden hielt, darin eine Katastrophe für alle zu werden.

 

Warte. Warte. Warte. Warte. "Halte still dem Herrn und warte auf ihn!" Psalm 37,7a

 

Wenn wir auf ihn warten, Ruhen wir uns in seiner Kraft aus. Wenn wir in seiner Kraft ausruhen, sind wir in perfektem Frieden. Wenn wir in ihm Ruhen, vertrauen wir ihm. Wenn wir ihm vertrauen, vertrauen wir nicht uns. Das Geheimnis um Rennen zu gewinnen ist, dass du dich selbst zurücknimmst so schnell zu fahren wie du kannst, und die selbe Geschwindigkeit während dem ganzen Rennen beizubehalten. Es bedeutet den Erschaffer zu ehren indem man die Pläne studiert, bevor man einen Hammer zur Hand nimmt.

 

Findest du dich selbst manchmal wieder, dass du dem Allmächtigen voraus eilst? Ich ermutige dich Langsam zu machen, zuzuhören, zu beobachten und auf ihn zu warten. Tu nicht einfach irgendwas für ihn. Warte auf ihn. Nimm dich selbst zurück. Es ist ein langes Spiel. Wenn du in der "Auszeit" bist wie ich, ist es ok. Manchmal ist der beste Platz auf der Ersatzbank zu sitzen. Du kannst durchatmen und auswerten wo du etwas falsch gemacht hast. Der Trainer ist dir näher als sonst, so dass du Fragen stellen kannst und die Wasserflasche ist direkt neben dir auf dem Tisch, so dass du deinen Durst stillen kannst.

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FREI VOM GEFÄNGNIS von JIM STALEY, vom 28.01.2016

Gefängnis! Was überhaupt ist ein Gefängnis? Ist ein Gefängnis ein dreckiges, überbevölkertes Gebäude in dem eine Person in vier einsamen Wänden eingesperrt ist und von Offizieren mit Adleraugen bewacht wird, die jeden seiner Schritte beobachten? Ist es ein Ort für die absolut Schuldigen, die Schlimmsten der Schlimmen die die Gesellschaft zu bieten hat und die eingepfercht sind wie Vieh in einem überfüllten Gehege? Was ist ein Gefängnis wirklich? Nun, nachdem ich nun seit über drei Monaten hier lebe und mit meinen Augen sehe, was es wirklich ist, glaube ich, dass ich letztendlich die Wahrheit sehen kann, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit darüber, was ein Gefängnis wirklich ist.

 

In dieser Zeit habe ich herausgefunden was die Definition von Wahrheit wirklich ist und wie sie sich auf uns alle auswirkt. Was du mich schon einmal sagen gehört hast, das sage ich noch tausendmal: "Was immer im physischen Bereich passiert hat eine Paralelle zum Geistlichen. Und was immer im geistlichen Bereich passiert wird sich im Sichtbaren zeigen." Ich hoffe euch zu ermutigen, meine Freunde, indem ich eine Paralelle ziehe von dem was ich hier auf dieser Reise sehe und ich hoffe ihr könnt diese Zusammenhänge auch bei euch erkennen. Vielleicht kann dir meine Gefängnisstrafe helfen von deinem eigenen "Gefängnis" freizukommen.

 

Ein Gefängnis ist nahe dran an "Hölle", wie wir sie hier auf Erden haben können. Es ist dunkel, einsam, emotional schmerzhaft, und das Gefühl des Verlassenseins ist immer gegenwärtig und quält dich wie ein Moskito, der dich einfach nicht in Ruhe lassen will. Es saugt dir richtig das Blut heraus und läßt das letzte bißchen Rest Leben aus dir herauslaufen an dem du hängst. Aber, wie du sehen wirst, ist das Gefängnis nicht der einzige Ort, wo man eingesperrt sein kann. Viele von euch kämpfen vielleicht mit den selben Gefühlen in dem Komfort ihres eigenen Hauses.

 

Genauso wie das Gefängnis ein Ort ist für die, die das Gesetz des Landes gebrochen haben, so ist es auch in unserem geistlichen Leben. Die eigentliche Definition von "Gefängnis" muss keine physischen Wände haben, Wachen in blauen Uniformen, oder Grenzen die du nicht überschreiten kannst. ECHTE Gefangenschaft ist das einsperren der Seele. Es ist ein Zustand deines Seins. Ich habe hier drinnen Leute getroffen die freier sind als viele, die draußen auf der Straße sind. Ich habe mehr Menschen in der realen Welt getroffen, die viel näher dran sind an einem Zustand des Gefangen seins, als die Leute die hinter Gitter sind. Gefängnis ist der Zustand deines Herzens. Es ist das Befinden deiner Seele.

 

Während ich jetzt für einige Zeit im Gefängnis bin, hatte ich das Glück viele Menschen kennenzulernen und viele ihrer Geschichten zu hören. Und ich muss zugeben: Ich bin dazu gekommen meinen Kopf in Unglauben zu schütteln wie naiv ich wirklich darüber war, wie einige dieser "Gefangenen" wirklich sind. Ich habe gelernt, dass es zwei verschiedene Wege gibt, wie Menschen ins Gefängnis geschickt werden können. Einer ist, indem sie das Gesetz brechen und damit unmittelbar der Rechtsprechung die Autorität verleihen sie einzusperren, nachdem sie den legalen Prozess durchlaufen haben. Der andere Weg ist, dass man nicht wirklich das Gesetz gebrochen hat, aber mindestens zwei Menschen behaupten, dass du es getan hast, und du dann doch zweifellos im Gefängnis landest. So etwas wird ein Komplott genannt. Wenn du deinem Nachbarn deinen Truck ausleihst und er sich entscheidet, ihn mit Tausend Pfund Cannabis zu beladen und erwischt wird, dann gehst du für 15 Jahre ins Gefängnis. (Wahre Geschichte.) Hier sind mindestens ein Dutzend dieser Fälle drinnen und sie sind wirklich herzzerreißend. Es ist gut möglich, dass unschuldige Menschen innerhalb eines Augenblicks eingesperrt und von ihren Familien getrennt werden. In meinem nächsten Brief werde ich auf dieses Thema eingehen und den Zusammenhang zum Geistlichen aufzeigen.

 

Lasst uns jetzt den ersten Fall nehmen und ihn analysieren. Wenn du ein Gesetz brichst, kannst du logischerweise ins Gefängnis kommen. Die meisten Menschen hier sind schuldig. Genauso funktioniert es im geistlichen Bereich. Wir bewegen uns entlang der Gesetzsprechung. Wenn du eines von Gottes Geboten brichst, bist du schuldig, egal ob du das Gesetz kennst oder verstehst, das du gebrochen hast. Und die Bibel sagt im Römerbrief, dass der Lohn für die Sünde der Tod ist, so auch für diesen spezifischen Bereich deines Lebens. Für den reuelosen Sünder führt das am Ende zum geistlichen Tod und zur ewigen Trennung von der Gegenwart des Allerhöchsten. Wir Gläubigen müssen uns UNMITTELBAR mit den Fehlern beschäftigen die wir machen, weil der geistliche Staatsanwalt und Ankläger (Satan) sofort da ist und uns in seinen Gerichtsstand zieht. Die meisten Menschen beschäftigen sich nicht sofort mit ihren Sünden oder nicht auf die richtige Art und Weise und enden damit, dass sie sich selbst ins Gefängnis befördern, ohne es überhaupt zu wissen.

 

Die einzige Definition von Sünde in der Bibel ist es, Gottes Gesetz zu brechen (siehe 1. Johannes 3,4). Wie viele von uns sind damit beladen, und weil wir nicht richtig damit umgegangen sind, endeten wir in Gottes Gerichtshof und wurden ins Gefängnis geschickt? Wie viele von uns haben sich geweigert, den häßlichen Stolz hinunterzuschlucken weil wir wußten, dass wir ja recht haben und zu uns selbst sagten: "Die andere Person verletzte mich zuerst und noch schlimmer; ich werde nicht auf sie zugehen bis sie es tut, weil sie diejenige ist die Unrecht hat?" Wenn wir das tun, erlauben wir dem Feind uns schuldig zu sprechen aufgrund von Stellen in der Bibel und uns in sein geistliches Gefängnis zu stecken. Wie viele leben über Jahre, sogar Jahrzehnte, innerhalb ihres eigenen Gefängnis aufgrund eines stolzen, rebellischen Herzens, ohne den Willen aufs Kreuz zu klettern, bis es der Schächer neben uns tut?

 

Hast du irgendwelche nicht gestandenen Sünden in deinem Leben? Gibt es irgendwelche Bereiche seines Wortes die du gebrochen hast? Wenn ja, dann solltest du diese nicht nur Gott gestehen, sondern genauso auch der Person, gegen die du gesündigt hast. Solange du es nicht richtig machst, wirst du in diesem Lebensbereich gefangen bleiben. Und ohne es zu wissen, wird es jeden Teil und jede Person in deinem Leben beeinträchtigen. Wie ich vorher schon sagte, manchmal ist der größte Fluch die Segnungen nicht zu erhalten, von denen du nicht einmal wußtest, dass du sie verpasst. Wenn du das Essen, das auf den Boden gefallen ist, nicht wegräumst, wird das Ungeziefer kommen. Es ist nicht wichtig, wessen Fehler es war, wer es machen sollte, etc. Manchmal müssen wir einfach hinter unseren Kindern her aufräumen, selbst wenn wir es nicht waren, die das Chaos verursacht haben. Warum? Weil wir die Erwachsenen sind und wir ein sauberes Haus haben möchten, und weil es das einfach wert ist es zu tun, selbst wenn sie es nicht tun möchten.

 

Ich fordere dich heute heraus der geistliche Erwachsene zu sein und es richtig zu machen. Beseitige das Chaos. Ist es wirklich wichtig wer was getan hat? Tu das beste was du kannst um das zu machen was richtig ist. Lass nicht zu, dass das "Ungeziefer" alle deine Segnungen verzehrt und dich im Gefängnis behält. Weil die Wahrheit ist, dass genau das der Vater getan hat. Er sah ein riesiges Chaos. Es war nicht seine Schuld, aber er verließ seinen göttlichen Thronsaal um sich selbst zu demütigen und für uns zu sterben. In diesem Prozess, räumte er unser Durcheinander auf, dein Durcheinander! Der Feind liebt es mit seinem Finger auf unsere Brüder zu zeigen und sie zu beschuldigen. Der Sohn Gottes hat es auf sich genommen im Unrecht zu sein und gekreuzigt zu werden, um die Dinge richtig zu stellen und das nur um ein sauberes Haus zu haben. Warum tat er das? Weil wir nur Kinder sind. Wir sind nicht immer fähig, es richtig zu machen. Manchmal, lieber Freund, musst du einfach sozusagen Jeshua/ Jesus sein und dich selbst niederlegen. Manchmal ist die andere Person einfach nicht fähig, dass richtige zu tun. Sobald du etwas zugegeben hast wozu du beigetragen haben könntest, kletter auf das Kreuz und DANN lass die Sachen vor das Gericht kommen. Bis dahin wirst du deine Zeit im Gefängnis verbringen. Lass keinen Stein liegen den du nicht umgedreht hast, mein Freund. Bringe es in Ordnung. Stelle es richtig. Brich aus deinem eigenen Gefängnis aus.

 

Fühlst du dich als seist du in irgendeinem Bereich deines Lebens gefangen? Ich persönlich, war nie so frei wie jetzt. Ins Gefängnis zu gehen hat mein Leben gerettet, meine Familie und PFT. Und ich wußte es nicht einmal. Wo der Feind lachte, als er mich hier drin hatte, fängt er jetzt an nervös zu werden. Durch die Gefangennahme wurde nur mein Glaube größer, meine Kraft größer und meine Freude größer! Es hat einige Minuten gebraucht bis sich der Staub gesetzt hat, aber sobald ich meine Füße wieder auf den Boden bekam, konnte ich die Strategie erkennen die der Vater genutzt hatte. Er ist ein Langzeitstratege. Und das war bis jetzt sein bester Schachzug.

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KÖNIG ASA UND BEGABUNGEN von JIM STALEY, vom 30.01.2016

Ich habe gelesen, gelesen und gelesen. Ohne digitalen Zugang zu irgend einem meiner Studienmaterialien, habe ich keine andere Wahl als einfach nur den Text zu lesen und Gott zu mir sprechen zu lassen. Als ich mich durch das alte Testament arbeitete, kam ich zu 2. Chronik 14 und der heilige Geist traf mich so stark, dass ich fast aus meinem Bett fiel. Die Geschichte ist über König Asa, den König von Juda. Er war ein großartiger König der dem Herrn folgte und die Höhen niederriss. Er hatte es auf dem Herzen seinen Willen zu tun und das Volk Gottes den besten Weg zu führen, den er kannte.

 

Eines Tages entschied der König von Äthiopien gegen ihn heraufzuziehen mit einer Millionen starken Armee gegen Asas 300.000. Er war ihm nicht gewachsen. König Asa konnte in keinster Weise diese vielen Männer ausschalten. Im Vers 11, schrie König Asa: "Jahwe! Um zu helfen, ist bei dir kein Unterschied zwischen dem Mächtigen und dem Kraftlosen. Hilf uns, Jahwe, unser Gott! Denn wir stützen uns auf dich, und in deinem Namen sind wir wider diese Menge gezogen. Du bist Jahwe, unser Gott; laß den Menschen nichts wider dich vermögen!" 

 

Gott war so beeindruckt von seinem Gebet nach Hilfe, dass er entschied die Äthiopier niederzustrecken und sie wurden besiegt vor dem Haus Juda. Die Anzahl der Männer spielte keine Rolle. Als der Herr auf ihrer Seite war, gab es kein Hindernis das groß genug war, dass es vor ihnen betehen konnte. (Ich fühlte die Aufregung von Asa. Ich konnte seine Situation teilweise nachvollziehen, weil Gott in meinem Leben auch schon Unmögliches möglich gemacht hatte. Wie sehr sich unsere Geschichte eigentlich ähnelte, sollte ich erst in den nächsten Kapiteln sehen.)

 

Wenige Jahre später, in Kapitel 16, zog das Haus Israel gegen König Asa, den König des Hauses Juda. Dieses mal, würde das Ergebnis ganz anders sein als mit Äthiopien. Warum? Weil das was Asa tat ganz anders war. Diese Schlacht hatte Asa unter Kontrolle. Er konnte einen Ausweg sehen. Er wußte, dass Israel weit größer war, aber wenn er den König von Syrien dazu bringen konnte seinen Vertrag mit ihnen zu brechen und sich mit ihm zu verbünden, würde das Israel vielleicht dazu bringen sich zurückzuziehen. Diese brilliante Militärstrategie wirkte wie ein Zauber. Er bestach Syrien sich mit ihnen zu verbünden anstatt mit dem König von Israel, und Israel zog sich zurück.

 

Nach einigen High Fives und einigen spätabendlichen Sektgläsern, kam der Prophet Hanani zu König Asa und sagte: "Weil du dich auf den König von Syrien gestützt hast, und hast dich nicht auf Jahwe, deinen Gott, gestützt, darum ist das Heer des Königs von Syrien deiner Hand entronnen. Waren nicht die Kuschiter und die Libyer eine zahlreiche Heeresmacht, mit Wagen und Reitern in großer Menge? Aber weil du dich auf Jahwe stütztest, gab er sie in deine Hand. Denn Jahwes Augen durchlaufen die ganze Erde, um sich mächtig zu erweisen an denen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist."

 

Wow! Wenn Asa Jahwe nur gefragt hätte was er tun sollte, hätte er ihm alle beide Armeen in seine Hand gegeben. Seine Absicht war es, sich ein für alle mal um Syrien zu kümmern. Der Vater sah darin die Möglichkeit, sich diesen Stachels mit einem Streich zu entledigen. König Asa war vielleicht noch einmal gerade so davongekommen, aber er erlaubte einem großen Feind Israels diesen Tag zu überleben ohne zu wissen, dass Generationen danach noch seinen Fehler zutiefst spüren würden. Syrien ist heute noch wie ein Stachel in Israels Fleisch, wegen des Fehlers von Asa.

 

Das war weltbewegend für mich. Also laßt mich das auf den Punk bringen. Gott gibt einem Mann Weisheit, Urteilsvermögen, Verständnis und Intelligenz um ihm zu helfen durchs Leben zu finden. Und Asa wird zurechtgewiesen, weil er all diese Eigenschaften nutzt die ihm von dem Allmächtigen gegeben wurden um sie zu nutzen? Ja. Ich konnte nicht glauben was der Geist mir da zeigte. Mein Leben lang setzte ich die Gaben ein, die der Vater mir gab, ich nutzte sie wann immer ich sie brauchte. Es kam mir nicht in den Sinn dass ich zuerst fragen sollte, ob, wie und wann ich sie nutzen sollte oder lieber nicht. Meine Philosophie war, dass wenn er sie mir gab, ich sie nutzen sollte! Das war ein Paukenschlag und ein weiterer großer Augenöffner. Es war als säße ich auf der Ersatzbank als König Asa hereinkam und meine Position als Quarterback einnahm. Er entschied sich ohne Trainer zu spielen, das schien für ihn das Richtige zu sein. Dann wurde Asa hart getroffen und so schlimm verletzt, dass er vom Spielfeld mußte. Der "Trainer" schaute zu mir und sagte: "Mein Sohn, das warst du. Wenn ich dich für ein weiteres Spiel dringelassen hätte, wärst du so stark verletzt worden, dass du nie mehr spielen könntest. Ich mußte dich herausnehmen um dir zu zeigen wie es von der Seitenlinie aussah. Ich nutzte deinen Fall nur als Anlass um dich aus dem Spiel zu nehmen. Anders hättest du es nicht gesehen." Tränen stiegen in meine Augen, während mein Kopf langsam auf meine Brust fiel. Die Liebe in seiner Stimme war überwältigend. Ich zog das Trikot aus das ich trug und gab es dem Trainer und sagte ihm, dass ich nicht qualifiziert genug sei auf diesem Level zu spielen. Er grinste als er das Trikot von meiner Hand nahm als wenn er etwas wüßte, was ich nicht wußte.

 

Wie oft gehen wir alle so schnell durch unser Leben und gebrauchen unsere Gott-gegebenen Gaben, dass wir nicht einmal auf die Idee kommen langsam zu machen um ihn zu fragen, ob wir dies oder jenes tun sollen. Wir nehmen eben an wir sollen vor dieser Person Zeugnis ablegen oder dieser Person ein Wort geben, diesen Job annehmen oder den anderen verlassen. Wer leitet uns wirklich? Das erste Gebot sagt, dass wir keinen anderen Gott haben sollen ausser Gott. Wir sollen keinen anderen Richter haben. Sind wir der Richter und der Trainer unseres eigenen Lebens geworden? Vielleicht ist es Zeit, dass wir alle langsam machen und Dinge sein lassen, bis wir seine Stimme hören oder er einen Weg bereitet. Wenn es nicht zustandekommt, dann war es nicht von ihm. Wenn es doch zustandekommt, war es von ihm. Er wird immer einen Weg bereiten für die, die auf ihn warten. Bist du müde davon im Verkehrsstau des Lebens festzusitzen? Greife nach einem Adlerflügel.

 

"Aber die auf Jahwe harren, gewinnen neue Kraft: sie heben die Schwingen empor wie die Adler; sie laufen und ermatten nicht, sie gehen und ermüden nicht."

 

Ich und mein Haus?... Wir wollen auf den Herrn warten.

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04 KÖNIG ASA UND BEGABUNGEN von JIM STAL
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DIE PLANIERRAUPE von JIM STALEY, vom 31.01.2016

Bevor ich hier herein kam hatte ein Mann aus Russland eine Vision über mich, die er an uns weitergab. Er hatte keine Ahnung, dass ich angeklagt war oder derartiges. Wir hatten es noch nicht ins Russische übersetzt, was hier zu dieser Zeit passierte. In dieser Vision, sagte er, sah er eine riesige Planierraupe, die über einen Parkplatz fuhr und direkt auf mich zusteuerte. Sie war so groß und schwer, dass sie den Boden zerstörte und Schmutz und Steine hochdrückte. Er sagte, dass ich da stand hochaufgerichtet und stark, ohne irgendeine Angst vor der Planierraupe zu haben. Dann, Zentimeter bevor die Planierraupe mich berührte, kam die Hand Gottes aus dem Nichts und stellte sich zwischen mich und die Raupe, rettete mich und zerstörte die Planierraupe zur gleichen Zeit.

 

Die Deutung schien zu dieser Zeit sehr eindeutig. Die Planierraupe war der Feind und bevor er mich in das Gefängnis werfen konnte, würde der Vater kommen und mich retten. Über was mehr sollte man da nachdenken? Es war so einleuchtend, dass es fast lächerlich schien überhaupt nur darüber nachzudenken, dass es eine andere Interpretation sein könnte, nicht? Nun ja...

 

Aus unerklärlichem Grund, kurz bevor ich hierherkam, gab der Vater mir die Möglichkeit bei fast vierzig verschiedenen Gelegenheiten Visionen und Träume anderer Leute zu deuten. Ich dachte wirklich nie groß darüber nach oder dachte auch nicht, dass es vielleicht eine große Sache sei, bis mir vor ungefähr zwei Monaten nachdem ich hier war, meine Tochter einen Traum schickte und fragte, ob ich irgendetwas sehen könne. Der Vater gab mir die Deutung so detailliert, dass es uns allen richtig Angst machte. Dann, am nächsten Tag schickte mir meine Mutter einen Traum den sie hatte und es passierte wieder genau dasselbe. Ich möchte ehrlich sein, es belästigte mich richtig.

 

Nun, eines abends nach einem Basketballspiel, ging ich hinaus in die Nähe des Tennisplatzes und setzte mich auf eine Bank. Es war dunkel mit nur einem einzigen Licht mir gegenüber. Es ist der Platz an dem ich manchmal gerne bete. Ich fühlte sofort die Gegenwart Gottes auf beeindruckende Weise. Ich begann zu beten und zu meinem Vater zu sprechen. Dann, habe ich einfach begonnen nachzudenken und zu meditieren. Sehr schnell kam ich zu dieser Planierraupenvision. Und wieder war ich deswegen beunruhigt. Ich fragte den Vater was es mit dieser Vision auf sich hatte. Warum wurde sie nicht wahr? Unmittelbar hörte ich seine Stimme sagen: "Du hast mich nie gefragt, was es bedeutet." Es war als ob ich aus allen Wolken fallen würde und es traf mich so hart, dass plötzlich alles einen Sinn ergab. Ich konnte es einfach nicht glauben. Er hatte Recht. Ich hatte ihn nie gefragt. Es schien so klar, dass ich nie daran dachte zu fragen. Jetzt war ich nervös. Aber, ich ließ beschämt meinen Kopf hängen und fragte ihn mir die Auslegung dieser Vision zu geben.

 

Innerhalb von fünf Sekunden hörte ich seine Stimme so klar als wenn ich Musik über Kopfhörer hörte. Sie war sanft und zurückhaltend, der Tonfall war als ob er es mir nicht wirklich gerne sagen wollte, weil er wusste, dass es weh tun würde. Die Liebe in seiner Stimme wirkte so gewaltig auf mich ein, dass ich völlig erstarrte bevor er überhaupt etwas sagte! Dann legte er alles offen: "Mein Sohn, ...(Pause)... du warst die Planierraupe!" Sofort füllten sich meine Augen mit Tränen. Als ich ruhig weinte sprach er liebevoll weiter: "Ich habe meinem Volk das Land als Erbe gegeben und ich erhoffte von ihnen, dass sie Früchte von diesem Land bringen werden. Stattdessen haben sie mein Land mit einem Parkplatz zubetoniert. Ich gab dir eine Salbung und einen Umhang, um den Parkplatz aufzubrechen, einfach nur indem du dastehst und meine Worte verkündest. Aber, mit deinem Verstand konntest du nicht begreifen wie ein einziger Mann einen ganzen Parkplatz aufreißen sollte, deswegen hast du dir einen Hilfsmechanismus um dich herum aufgebaut, damit du meinen Willen tun konntest. Was du nicht wusstest war, dass du in dem Prozess meinen Willen zu erfüllen, dabei warst dich selbst zu zerstören. Du standest unerschütterlich da, nicht weil du keine Angst vor der Planierraupe hattest, sondern weil du sie nicht sehen konntest. Meine Hand war da um den zu beschützen den ich zur Zerstörung des Hilfsmechanismus geschickt hatte, den ich nie wollte."

 

Während ich weinte, sagte er mir weiter wie sehr er mich liebt und wie sehr er meinen Versuch schätzt seinen Willen zu erfüllen. Doch tat ich es nicht wirklich im Vertrauen zu ihm, sondern benutzte dagegen meine eigene Logik und meine Begabungen und fügte seinem Wort hinzu. Ich ließ ihn nicht führen. Ich glaubte nicht, dass einfach nur da zustehen und sein Wort auszurufen solch eine Aufgabe erfüllen konnte. Ich versuchte ihm zu helfen und war während dessen dabei, ihm ungehorsam zu werden. Er zeigte mir, dass die Täuschung diese war, dass der Boden schon dabei war aufzubrechen und Früchte zu produzieren, was mir das Gefühl gab, dass ich getan hatte was er von mir wollte. Dann sagte er mir, dass wenn ich nur seinem Wort vertraut hätte und es ihn durch mich hätte machen lassen, die Früchte 100-fach gewesen wären. Die Tränen flossen nun in vollen Strömen. Hundertfach??? Meine Blindheit kostete ihn so viel? Ich ließ meinen Kopf wieder hängen.

 

Ich sah es. Ich verstand es. Er rettete mich vor mir selbst. Die ganze Sache die ich irgendwie erschaffen hatte um Gott zu helfen, war dieselbe Sache die im Begriff war mich zu zerstören. In seiner großen Liebe und Gnade, konnte er das nicht geschehen lassen. Seine Hand rettete den 'Mann des Glaubens' in mir und zugleich zerstörte er die mechanische Seite meines Fleisches. Wow. Dieser Brocken war schwer zu verdauen. Wie konnte ich so blind gewesen sein? Wie konnte ich nur die Planierraupe nicht sehen? Gerade da, wo ich dachte ich könnte nicht noch mehr zerbrochen werden. Gerade als ich dachte, es könnte nicht möglich sein, dass da noch irgendwelche Tränen in meinen Tränenkanälen seien, fand er irgendwie noch etwas zum Zerschlagen. Ich fühlte ihn irgendwie seine Augen schließen und seine Arme sanft um mich legen, als ich meine Tränen von meinen Augen wischte und versuchte meine Fassung wiederzugewinnen, bevor ich zurück zu meinem Schlafsaal ging. Ich hatte so viel, worüber ich nachdenken und beten musste.

 

Wie oft, mein Freund, enden wir in unserem Eifer Jahweh zu dienen damit, ihn zu verletzten? Ich fühlte mich nicht anders als die Kinder Israels beim goldenen Kalb. Wie oft rennen wir volle Kanne los und fragen den Vater nicht einmal was wir tun sollen, wie wir es tun sollen, wann, usw.? Was bedeutet es unter der Führung des Heiligen Geistes zu leben? Wie sieht das aus? Einige Wochen später würde ich ganz genau erleben wie es aussah und ich würde nie wieder derselbe sein wie vorher.

 

Ich ermutige dich genau jetzt den Vater zu fragen, alle Gebiete aufzudecken in denen du eine Planierraupe erschaffen hast. Hast du deine geistgeleitete Dynamik, voll von Leben und in liebender Beziehung mit deinem himmlischen Vater, gegen eine mechanische Checkliste von Gebot und Verbot eingetauscht? Wenn dein Lauf mit Gott sich anfühlt als würde es eine Arbeit oder ein Job werden, hast du vielleicht denselben Fehler gemacht den ich gemacht habe. Ich ermutige dich, dir etwas Zeit zu nehmen und einfach einen ruhigen Platz irgendwo zu finden und auf seine Stimme zu hören. Frage ihn diese Fragen. Dann, sei bereit aus deiner Planierraupe auszusteigen und nur da zustehen und ihn dabei zu beobachten was er am besten kann... den Boden deines Herzens aufzubrechen.

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